Leistungen

 

 

Krebsvorsorge / Krebsnachsorge

Empfängnisverhütung / Familienplanung

Schwangerensprechstunde

Mädchensprechstunde

Impfberatung/Impfung


KrebsvorsorgePLUS

Unser optimiertes Früherkennungs-Programm – Ihr PLUS an Sicherheit

Vorsorgen ist besser als Heilen

Der medizinische Fortschritt ermöglicht es uns heute, Krankheiten wesentlich früher zu entdecken und damit effektiver und schonender zu behandeln. Deshalb möchten wir Sie über unser optimiertes Früherkennungs-Programm informieren, das sich aus medizinisch sinnvollen, individuellen Leistungen zusammensetzt.

Dieses Plus an Leistung optimiert nach den allgemeinen Empfehlungen der Frauenärzte Ihre Vorsorge, erhöht die diagnostische Sicherheit und gewährleistet Ihnen ein Höchstmaß an gesundheitlichem Wohlbefinden.

Nicht in jedem Falle wird bei Ihrer Vorsorgeuntersuchung unser gesamtes Leistungsangebot erforderlich sein. Gerne wählen wir gemeinsam mit Ihnen ein auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmtes, sinnvolles Früherkennungs-Programm aus. Wir garantieren Ihnen fachärztliche Qualität und modernste Technik.

Denn Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!

Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt:

Gynäkologische Untersuchung

ab dem 21. Lebensjahr mit Inspektion und Tastuntersuchung der äußeren und inneren Geschlechtsorgane, zytologischer Abstrich.

Tastuntersuchung und Betrachtung der Brustdrüse

ab dem 31. Lebensjahr (Bundesweites Mammographie-Screening für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren).

Tastuntersuchung des Enddarms und Standard-Stuhltest

ab dem 51. Lebensjahr (ab dem 56. Lebensjahr alle zwei Jahre). Ab dem 56. Lebensjahr Darmspiegelung (falls gewünscht).

Zusatzuntersuchungen

können im Einzelfall sinnvoll sein.

Vaginaler Ultraschall

des Unterleibs als wesentliche Ergänzung zur Tastuntersuchung zum früheren Erkennen von auffälligen Veränderungen im kleinen Becken, besonders der Eierstöcke und der Gebärmutter.

Ultraschall Spiralenkontrolle

empfohlen für alle Patientinnen mit Spirale zweimal im Jahr.

Ultraschall der weiblichen Brust

empfehlenswert zur Früherkennung von krankhaften Veränderungen der Brustdrüsen als schmerzlose strahlenfreie Ergänzung zur Mammographie.

Immunologischer Stuhltest

ist empfindlicher als der herkömmliche Stuhltest und gibt zudem seltener falschen Alarm. Dadurch verbesserte Früherkennung von Polypen und Darmkrebs ohne spezielle vorherige Diät.

NMP-Blasenkrebstest

bei diesem Test wird aus dem Urin festgestellt, ob ein Risiko für Blasenkrebs besteht, der bei Frauen häufiger vorkommt als Gebärmutterhalskrebs.

HPV-Test (Humanes-Papilloma-Virus)

mit der Untersuchung auf HPV-Viren ist es möglich, das Risiko einer möglichen späteren Gebärmutterhalskrebserkrankung frühzeitiger zu erkennen als mit dem herkömmlichen Zellabstrich.

HPV-Impfung

mit einer 3-maligen Impfung kann gegen die Infektion geimpft werden, die am Gebärmutterhals Krebs hervorrufen kann.

Chlamydienabstrich

10% aller 17-jährigen Mädchen sind betroffen. Eine nicht behandelte Infektion kann zu Unfruchtbarkeit führen.

HIV-Test

eine Wiederholung nach ein paar Monaten kann erforderlichsein.

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Kurzerklärungen für Individuelle Gesundheitsleistungen in der Schwangerschaft

Mit den Kurzerklärungen für individuelle Gesundheitsleistungen in der Schwangerschaft informieren wir Sie ausführlich über die Bedeutung der einzelnen Zusatzangebote.
Gerne sind wir bei weiteren Fragen für Sie da. Bitte sprechen Sie uns an.

Chlamydien

Chlamydien sind Bakterien, die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden und in 90 % der Fälle keine Beschwerden verursachen, unbehandelt aber zu Kinderlosigkeit, Fehlgeburten, Eileiterschwangerschaften und Schmerzen führen können.

Toxoplasmose-Infektion

ist weltweit verbreitet. Kommt es während der Schwangerschaft zu einer Infektion, kann ein Übergang der Parasiten auf das Ungeborene zur Fehlgeburt und zu schweren Schädigungen des Kindes führen. Eine früher durchgemacht Infektion hingegen stellt einen möglichen Schutz (Immunität) für das Ungeborene dar. Die Behandlung dieser Infektion in der Schwangerschaft ist möglich. Übertragen wird der Erreger durch Katzenkot (Katzenklo, Gartenarbeit, Kindersandkästen) und durch Kontakt (Zubereitung und Verzehr) mit rohem bzw. nicht völlig durchgegartem Fleisch. Die Erkrankung verläuft bei gesunden Erwachsenen zu 90 % ohne verdächtige klinische Symptome.

Durch eine Blutuntersuchung zu Beginn der Schwangerschaft kann festgestellt werden, ob bei ihnen eine ausreichende Immunität bezüglich Toxoplasmose besteht. Durch Verlaufskontrollen kann eine Infektion während der Schwangerschaft und damit eine Gefährdung des Ungeborenen ausgeschlossen werden.
(Expositionsprophylaxe (= Kontaktvermeidung) ist in der Schwangerschaft gut möglich.)

Ringelröteln (Parvo Virus B19)

Die Infektion mit dem Erreger der Ringelröteln kann auch das Kind im Mutterleib betreffen. Die Bestimmung der mütterlichen Immunität ist sinnvoll. Ist sie vorhanden, so ist eine Gefährdung des Kindes ausgeschlossen. Anderenfalls können bei entsprechenden Kontaktuntersuchung und eine intensivierte Überwachung sowie ggf. die Behandlung des Kindes eingeleitet werden.
(Expositionsprophylaxe ist in der Schwangerschaft eingeschränkt möglich.)

Zytomegalieinfektion

kann vor allem in den ersten 20 Schwangerschaftswochen zu kindlichen Schäden führen. Hier kann man bei fehlendem Immunschutz durch entsprechende Maßnahmen die Möglichkeit einer Infektion verringern.
(Expositionsprophylaxe (= Kontaktvermeidung) ist in der Schwangerschaft gut möglich.)

Hepatitis A+B

Ein ungeborenes Kind kann im Mutterleib mit Hepatitis-Viren A+B angesteckt werden. Eine regelmäßige Untersuchung während der Schwangerschaft wird empfohlen.

Windpockeninfektion (Varizellen)

kann das Kind auch noch gefährden, wenn sie nah am Entbindungstermin erfolgt.
(Varizellen-Impfung ist vor der Schwangerschaft möglich und bei fehlender Immunität empfohlen, somit Klärung schon bei Kinderwunsch sinnvoll.)

Masern

Eine Maserninfektion in der Frühschwangerschaft kann ähnliche Folgen für das Kind haben wie Röteln. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft kann eine Maserninfektion Wehen verursachen und zur Frühgeburt führen,
(Masern-Impfung ist vor der Schwangerschaft möglich und bei fehlender Immunität empfohlen, somit Klärung schon bei Kinderwunsch sinnvoll.
Expositionsprophylaxe ist in der Schwangerschaft eingeschränkt möglich.)

Mumps

Bei einer Ansteckung während des ersten Drittels der Schwangerschaft kann sich das Fehlgeburtsrisiko leicht erhöhen. Ein Test ist deshalb empfehlenwert.

Keuchhusten (Pertussis)

Erwachsene ohne ausreichenden Impfschutz können Säuglinge unbemerkt anstecken. Eine Überprüfung des Immunstatus ist deshalb empfehlenswert.

Ersttrimester-Screening (Nackentransparenzmessung [NT])

Die häufigste und bekannteste Chromosomenstörung ist die Trisomie 21 (Down-Syndrom). Obwohl das durchschnittliche Alter der Mütter von Kindern mit Down-Syndrom erhöht ist, gibt es immer wieder auch Schwangere in jüngerem Alter, deren Kinder diese Chromosomenstörung aufweisen. Ziel des Ersttrimester-Screenings ist die frühe und individuelle Abschätzung der Wahrscheinlichkeit des Down-Syndroms (alternativ: Morbus Down).
Dazu wird durch eine spezielle Ultraschalluntersuchung in der 12. bis 14. Schwangerschaftswoche der Nackenbereich des Feten vermessen. In Kombination mit einer Blutanalyse bei der Mutter kann die Wahrscheinlichkeit für eine Trisomie 21 individuell eingegrenzt werden. Das Ersttrimester-Screening beinhaltet kein Untersuchungsrisiko für das Kind. Es kann als Entscheidungshilfe für oder gegen so genannte invasive Diagnostik wie z. B. Eine Fruchtwasseruntersuchung dienen. Zertifizierung durch FMF (Fetal Medicine Foundation Deutschland)

Ultraschall

Im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge haben sie in der gesetzlichen Krankenversicherung im Verlauf einer normalen Schwangerschaft Anspruch auf drei Ultraschalluntersuchungen. Diese erfolgen zwischen

09. – 12. Schwangerschaftswoche
18. – 22. Schwangerschaftswoche
28. – 32. Schwangerschaftswoche

weitere Untersuchungen sind dann zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung möglich, wenn besondere Voraussetzungen oder Symptome vorliegen, die in den „Mutterschafts-Richtlinien“ abschließend festgelegt sind.
Über diese Grundversorgung hinausgehende zusätzliche Ultraschalluntersuchungen können die Sicherheit erhöhen. Wachstum, Organentwicklung des Kindes und Fruchtwassermenge können in kürzeren Abständen überprüft werden gleichzeitig kommen zusätzliche Ultraschalluntersuchungen dem Bedürfnis entgegen, dass Baby öfter zu sehen und die Entwicklung zu verfolgen.

Ultraschall-Doppleruntersuchung

Die Untersuchung der Blutversorgung einer schwangeren Gebärmutter (mit sog. Farbdoppleruntersuchung) kann helfen, das Risiko einer mangelhaften Mutterkuchenfunktion (sog. Plazentainsuffizienz) zu erkennen und gegebenenfalls medikamentös behandeln. Im Schwangerschaftsverlauf (ab 27. Schwangerschaftswoche) kann durch weitere Farbdoppleruntersuchungen (Durchblutungsmessungen) von wichtigen kindlichen Blutgefäßen das Risiko einer Mangelversorgung rechtzeitig erkannt und somit einer drohenden Gefahrensituation des Feten entgegengewirkt werden.

Oraler Blutzuckerbelastungstest

Seit 3. März 2012 ist Screening auf Schwangerschaftsdiabetes im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien eine gesetzliche Krankenkassenleistung und wird von den Krankenkassen bezahlt.
Der orale Blutzuckerbelastungstest bleibt jedoch eine IgeL-Leistung.
Bis zu 15 % der Schwangeren entwickeln eine Störung des Blutzuckerstoffwechsels (sog. Gestationsdiabetes). Das Risiko dafür steigt mit zunehmenden mütterlichen Alter, Übergewicht und familiärer Belastung. Aber auch Frauen ohne Risikofaktoren können betroffen sein. Die Folgen für das Kind reichen von Funktionsstörungen bestimmter Organe (z. B. Herz, Leber), erhöhtem Geburtsgewicht bis hin zu vermehrten Geburtskomplikationen und Stoffwechselstörungen nach der Geburt. Für die Mutter besteht ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Geburtsverletzungen und/oder die Notwendigkeit einer operativen Entbindung. Durch o.g. Test, ca. in der 24. – 28. Schwangerschaftswoche kann diese Erkrankung frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Streptokokken-Test

im letzten Drittel der Schwangerschaft ist die Voraussetzung dafür, dass eine vaginale Infektion der Mutter erkannten das Infektionsrisiko des Kindes unter der Geburt durch entsprechend der Behandlung gesenkt werden kann.


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Empfängnisverhütung/Familienplanung

Selbstverständlich erhalten Sie bei uns Informationen zu allen möglichen Verhütungsmethoden; so können wir im gemeinsamen Gespräch herausfinden, welche Verhütung für Sie persönlich am besten passt. Sollten Sie eine Schwangerschaft planen, so gibt es auch hier wichtige Informationen und Tipps, die Sie beherzigen sollten, bevor Sie schwanger werden. So wird z.B. allen Frauen, die eine Schwangerschaft planen empfohlen, rechtzeitig eine Substitution mit Folsäure und Jod zu beginnen!

Mädchensprechstunde

Einen Nachmittag pro Woche haben wir für unsere jungen Patientinnen reserviert. Hier geht es in erster Linie um Fragen, die den weiblichen Zyklus betreffen, den Umgang mit Monatshygiene, die Entwicklung des eigenen Körpers und natürlich werden auch alle Fragen zum Thema Verhütung von uns einfühlsam und im vertraulichen Gespräch besprochen. Aber auch allgemeine Fragen zur Sexualität oder zu sexuell übertragbaren Krankheiten können gestellt werden. Bei diesen Terminen ist eine gynäkologische Untersuchung nicht vorrangig und wird nur in Ausnahmefällen nötig sein. Wir haben auch verschiedenes Informationsmaterial für junge Mädchen zum Mitnehmen, damit frau sich zuhause alles nochmal in Ruhe durchlesen kann.

Und….die beste Freundin darf zum Termin natürlich mitgebracht werden!

Impfberatung/Impfung

Wir bieten in unserer Praxis eine ausführliche Impfberatung auf dem neuesten Stand der Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes an. Wenn Sie uns Ihren Impfpass vorlegen, können wir sofort erfassen, welche Impfungen bei Ihnen aufgefrischt werden müssen oder welche ganz fehlen. Selbstverständlich können Sie diese Impfungen auch gleich bei uns durchführen lassen. Wir haben fast alle gängigen Impfstoffe in unserer Praxis vorrätig. Wir führen auch die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs durch, die von den Krankenkassen bis zum 18.Lebensjahr (und manchmal auch darüber hinaus) übernommen wird. Sprechen Sie uns an!

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